Die Genossenschaft - Chronik

Genossenschaft «Warmbächli» – Was bisher geschah

2012|2013|2014|2015|2016

Februar 2017

Wir schaffen eine Geschäftsstelle für unsere Genossenschaft und besetzen die Stelle als Geschäftsführer durch Marco Steinacher und die Stelle als Projektleiter Betrieb durch Ilja Fanghänel (je 25%). Die beiden treten mit dem Wechsel in die Geschäftsstelle aus der Verwaltung zurück.
Die Infrastrukturgenossenschaft Oberholligen (ISGO) wird gegründet. Diese Genossenschaft besteht aus allen Bauträgern des Areals und ist als Eigentümergemeinschaft zuständig für alle Bereiche der Gesamtüberbauung, die sich ausserhalb der einzelnen Baufelder befinden.
Der neue visuelle Auftritt für die Genossenschaft, welcher zusammen mit der Hochschule der Künste Bern HKB erarbeitet wurde, wird an einem Plenum vorgestellt.

2016

Oktober 2016

An der diesjährigen Retraite lassen wir uns durch die spannenden Besichtigungen des Sulzer-Areals sowie der Giesserei in Winterthur inspirieren. Der Abschluss des Reservataionsvertrages wird mit einem Fest und Brunch gefeiert.

Juli 2016

Endlich ist es soweit: Der Gemeinderat hat das überarbeitete Angebot der sechs gemeinnützigen Bauträger angenommen. Gut drei Jahre nach der Gründung unserer Genossenschaft wissen wir nun, dass wir mit grosser Sicherheit unser Projekt and der Güterstrasse 8 verwirklichen können. Medienmitteilung

Juni 2016

An unserer dritten ordentlichen GV wird der Planungsleitfaden 1.0 verabschiedet, welcher die Baukommission in den letzten Monaten intensiv erarbeitet hat. Das Strategiepapier zum Thema «Wer soll eigentlich im Warmbächli wohnen?», das die AG Reden und Entscheiden aufgrund der Diskussionen an der Retraite entwickelt hat, wird ebenfalls verabschiedet. Alle Mitglieder der Verwaltung, das Co-Präsidium sowie die Revisionsstelle werden wiedergewählt.

April 2016

Mittlerweile zählt die Genossenschaft Warmbächli rund 180 Mitglieder. Die Verwaltung, Kommissionen und Arbeitsgruppen leisten jährlich über 4'000 Stunden ehrenamtliche Arbeit und wir haben Finanzierungszusagen von 3.5 Mio. Franken zusammengebracht. Eine Antwort der Stadt auf unsere Offerte steht jedoch immer noch aus und das lange Warten macht einige von uns schon langsam etwas nervös.

Februar 2016

Der neu gegründete Verein «Warmbächlibrache» eröffnet die Zwischennutzung der Brache auf dem Warmbächli-Areal mit einem kleinen Fest. Wo früher die Kehrrichtverbrennungsanlage stand, soll es unter dem Motto «Vom Quartier fürs Quartier» einen bunten Sommer mit diversen Aktivitäten geben. Website|Facebook

2015

November 2015

Anlässlich der Retraite zum Thema «Wer soll im Warmbächli wohnen?» reisen wir zunächst nach Freiburg im Breisgau um uns im Vauban-Quartier Inspiration für unser Projekt zu holen. Am zweiten Tag setzen wir uns an einem Workshop mit dem Thema soziale Durchmischung auseinander. Bericht

Oktober 2015

Die beiden neuen Kommissionen sind besetzt: Dieter Bauer, Andy Limacher, Rachel Picard, Til Rösler, Tobias Willimann und Aline Wyss bilden die Baukommission. In die Finanzkommission werden Alwin Egger, Markus Keller, Christian Klauser, Heidi Meyer, Bruno Tanner und Therese Wüthrich gewählt.

September 2015

Gemeinsam mit vier anderen Genossenschaften und einer gemeinnützigen AG reichen wir die Offerte für die sechs Baufelder auf dem Warmbächliareal ein. Medienmitteilung

August 2015

Mit einer Ausschreibung beginnen wir engagierte Leute für die neu zu gründende Bau- und Finanzkommission zu suchen.

Unsere Mitgliederzahl steigt weiter auf über 150.

Juni 2015

Es geht vorwärts: Nachdem die Stadt im Mai zu einer Informationsveranstaltung eingeladen hat, erarbeitet nun eine Delegation der Verwaltung zusammen mit den anderen interessierten Bauträgern ein gemeinsames Angebot für das ganze Warmbächli-Areal.

Mai 2015

An unserer zweiten ordentlichen GV fällen wir weitere grundlegende Entscheide und verabschieden Dokumente, welche zuvor von Arbeitsgruppen und der Verwaltung erarbeitet und an verschiedenen Workshops im Plenum diskutiert wurden: Ein Konzept für ehrenamtliche und bezahlte Arbeit legt Grundsätze fest, welche die Wertschätzung der Freiwilligenarbeit und Transparenz bei bezahlter Arbeit sicherstellen sollen. Im Rahmen einer Reorganisation der Verwaltung soll eine Bau- und Finanz­kommis­sion gebildet werden. Das Konzept zu den Belegungsrichtlinien, welche den Flächenverbrauch pro Person beschränkt, wird einstimmig angenommen. Ausserdem führen wir einen jährlichen Mitgliederbeitrag ein. Nicolas Merky, Rachel Picard und Ben Ney verlassen die Verwaltung, neu gewählt wird Heidi Meyer.

Februar 2015

Zusammen mit den Künstlerinnen, Büromenschen, Musikern, Veloflicker, Grafikerinnen, Imkern usw., welche die Räume an der Güterstrasse 8 nutzen, laden wir zu einem Tag der offenen Tür in der Zwischennutzung ein.

Wir verschicken unseren ersten Newsletter. Lesen

2014

Dezember 2014

Wir zählen inzwischen über 100 Mitglieder!

November 2014

An unserer zweiten Retraite setzten wir uns an der Güterstrasse 8 zwei Tage lang intensiv mit dem Thema «Teilen» auseinander und diskutieren Konzepte für gemeinsam genutzte Räume und Infrastruktur. Bericht|Bund-Artikel

Oktober 2014

Mit einer Plenumsveranstaltung lancieren wir unsere Finanzierungskampagne zur Beschaffung von Eigenmitteln. Die neue Projektdokumentation «Zukunftsweisendes Wohnen und Arbeiten auf dem Warmbächli-Areal» gibt Auskunft über das Projekt und beschreibt wie sinnvoll darin investiert werden kann.

Die AG Quartier organisiert Quartierrundgänge um unsere zukünftige Wohnumgebung besser kennen zu lernen.

Wir beginnen mit der Vergabe von Räumen an ZwischennutzerInnen, welche die Atelier-, Büro- und Sitzungsräume im 2. OG an der Güterstrasse 8 zusammen mit uns beleben werden.

August 2014

Wir laden zusammen mit der AG Wohnen zum jährlich stattfindenden langen Tisch der Wohnbaugenossenschaften bei uns an der Güterstrasse 8 ein.

Juli 2014

Wir unterzechnen einen Vertrag mit der Stadt, welcher uns die Zwischennutzung des 2. OG an der Güterstrasse 8 ermöglicht. Grundlage des Vertrages ist ein von der neu gegründeten AG Zwischennutzung entwickeltes Konzept.

Juni 2014

An unserer ersten ordentlichen Generalversammlung werden das Organisations- und Finanzierungs­reglement einstimmig angenommen. Diese Dokumente repräsentieren die neu entwickelten Strukturen bzw. bilden die Grundlage für die Arbeit der AG Finanzen. Ausserdem spricht sich eine grosse Mehrheit für die weitere Zusammenarbeit mit den Unternehmen Biofrischdienst Horai und Reformbäckerei Vechigen aus. Philipp Leimgruber, Jana Obermeyer und Francesca Pettenati verlassen die Verwaltung, neu gewählt werden Matthias Gunsch, Susanne Rebsamen und Marco Steinacher.

Die AG Raumnutzung führt einen ersten Informationsabend für interessierte Gewerbetreibende durch.

Mai 2014

Wir beginnen damit vor den Plenumsveranstaltungen eine kurze Einführung zum Projekt für neue Interessierte durchzuführen.

April 2014

Unser erster Flyer wird druckfrisch an Interessierte verteilt. Und auch eine Postkarte soll es bald geben.

März 2014

Wir beauftragen die BHSF-Architekten eine Vorprojekt-Studie zu erstellen. Sie werden die vorhandenen Arbeiten aus dem Ideenwettbewerb unter berücksichtigung unserer Wünsche weiterentwicklen. Ausserdem wird eine unterirdische Anlieferung für den Biofrischdienst Horai geprüft.

Februar 2014

Unsere Genossenschaft ist seit der Gründung von rund 45 auf 70 Mitglieder angewachsen.

Januar 2014

Wir schliessen mit dem Netzwerk Bern-Solothurn von Innovage einen Beratungsvertrag ab. Sie werden uns in Zukunft beratend zur Seite stehen.

2013

Dezember 2013

Die neu gegründete AG Quartier nimmt ihre Arbeit auf und wird sich um gute Kontakte mit der Nachbarschaft und um die Integration ins Holligen-Quartier kümmern.

November 2013

An der zweitägigen Retraite im Waldhaus Riffenmatt schauen wir in die Ferne und lernern uns besser kennen.

August 2013

Mit einer Online-Umfrage bei unseren Mitgliedern erheben wir die Wohnvorstellungen, die Motivation zur gemeinsamen Gestaltung sowie die politische Sensibilität hinsichtlich verschiedener sozialer, ökologischer und ökonomischer Themen. Die Resultate werden eine erste Grundlage für den Wohnungsspiegel sein.

Juli 2013

Neue Strukturen werden an Workshops diskutiert und in einem Organigramm festgehalten. Die Verwaltung nimmt ihre Arbeit auf und wir gründen die AG Raumnutzung, welche sich mit der Wohn- und Gewerbenutzung befassen wird.

Mai 2013

Mit einer Gründungsversammlung heben wir die Genossenschaft Warmbächli offiziell aus der Taufe! Ilja Fanghänel, Philipp Leimgruber, Nicolas Merky, Mechthilde Nauen, Ben Ney, Jana Obermeyer, Francesca Pettenati, Rachel Picard, Tobias Willimann und Therese Wüthrich werden für die Verwaltung gewählt.

März 2013

Wir fällen einen grundlegenden Entscheid: Die Genossenschaft, die wir gründen wollen, wird ein Wohnprojekt in der Liegenschaft an der Güterstrasse 8 anstreben. Ausserdem wird beschlossen, dass wir weiterhin eine Zusammenarbeit mit dem Biofrischdienst Horai und der Reformbäckerei Vechigen in Betracht ziehen. Wir gründen die AG Öffentlichkeitsarbeit.

Februar 2013

Zum ersten Mal findet eine Sitzung im Gebäude der Güterstrasse 8 statt und wir besichtigen die Liegenschaft.

Januar 2013

Wir gründen verschiedene Arbeitsgruppen: Die AG Genossenschaftsgründung, die AG Finanzen, die AG Leitbild, die AG Reden und Entscheiden, die AG Koordination, die AG Inspiration.

An einer Versammlung der IG Bern der Wohnbaugenossenschaften Schweiz besprechen fünf VertreterInnen unserer Gruppe mit Vertretern von neun Gesellschaften und Genossenschaften die Interessenlage im Warmbächliareal. Es zeigt sich, dass ein reges Interesse besteht, das Areal zu bebauen, dass sich aber keine der anderen Gesellschaften und Genossenschaften für die Güterstrasse 8 interessiert.

An der zweiten Sitzung destillieren wir im Rahmen eines Workshops zu verschiedenen Themen rund um das Wohnprojekt gemeinsame Vorstellungen heraus: Es soll günstiger Wohnraum entstehen, es sollen vielfältige Wohnformen Platz haben – Wohngemeinschaften, Clusterwohnungen, Einzelwohnungen, Familienwohnungen und es soll viel Platz haben für gemeinschaftlich genutzte Räume, wir wollen ein Haus, welches ökologisch verantwortungsvolles Wohnen ermöglicht.

Wir fangen an, eine Mailingliste zu erstellen.

2012

Dezember 2012

Das Siegerprojekt des städtebaulichen Wettbewerbs Warmbächli ist im Kornhaus ausgestellt. Wir schauen uns die Pläne an und es kristallisiert sich unser Interesse für das Haus an der Güterstrasse 8 heraus, die einzige Liegenschaft auf die Areal, die teilweise bestehen bleiben wird.

Oktober 2012

An der ersten Sitzung treffen sich Leute mit recht unterschiedlichen Interessen. Wir beschliessen trotzdem, ein „OK Warmbächli“ zu gründen, um die Idee weiterzuverfolgen, eine Genossenschaft zu gründen um ein Wohnprojekt am Warmbächliweg zu realisieren.

September 2012

Die AG Wohnen lädt zu einer Sitzung ein für Leute, die sich genossenschaftliches Wohnen am Warmbächliweg vorstellen können.